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Kategorie: Schuljahr 2015/2016

Neuer Allwetterplatz

Einweihung erfolgte im Rahmen des 3. Oktoberfestes


Viele Ehrengäste hatten sich versammelt als Rektorin Sabine Graser nach einem Lied der Erstklässler die Einweihung eröffnete.

Viele Ehrengäste hatten sich versammelt als Rektorin Sabine Graser nach einem Lied der Erstklässler die Einweihung eröffnete.

Eltern, ehemalige Schülerinnen und Schüler feierten mit.

Eltern, ehemalige Schülerinnen und Schüler feierten mit.

Die Erstklässler warteten ungeduldig auf ihren Einsatz.

Die Erstklässler warteten ungeduldig auf ihren Einsatz.

Aus der Ferne - auf der Laufbahn - verfolgten die Schülerinnen und Schüler der Schule das Geschehen: "Wann sind wir endlich dran!"

Aus der Ferne - auf der Laufbahn - verfolgten die Schülerinnen und Schüler der Schule das Geschehen: "Wann sind wir endlich dran!"

Die Gemeinden haben ein offenes Ohr für die Belange der Schulen. Das wird immer wieder deutlich, wenn es um Anschaffungen oder Sanierungen geht. Stets wird versucht, für die Schülerinnen und Schüler bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Gespart wird bei den Schulen nicht. Dafür sind Lehrer und Schüler dankbar.

Am Samstag nun konnte sich die Fichtelnaabtalschule Ebnath-Neusorg über einen neuen Sportplatz freuen.
In den Ferien begonnen, um den Schulbetrieb möglichst wenig zu stören, konnte er im Rahmen des dritten Oktoberfestes der Schule eingeweiht werden. Rektorin Sabine Graser sprach bei ihrer Begrüßung einmal mehr die wohlwollende Haltung der Gemeinden gegenüber den Belangen der Schulen an und verband damit einen ganz herzlichen Dank. Mit einem Lied hatten die beiden ersten Klassen die Feier eröffnet. Bürgermeister Peter König erwähnte in seiner Rede das Projekt „Gesund und fit – alle machen mit“ als Beispiel vieler Aktionen der Schule, mit denen die Schule der Aussage gerecht wird, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt. Nach der Sanierung der Turnhalle und der Kurzstreckenlaufbahn könne mit dem neuen Platz ein weiterer Beitrag für einen starken Schulstandort geleistet werden. Die Umsetzung in einem relativ kurzen Zeitraum bezeichnete König als „höchstsportliche Aufgabe“. Dass der Kunststoffbelag noch fehlt, sei auch im durchaus ambitionierten Fertigstellungstermin des 225 000-Euro-Projekts begründet. Nach einem Schreiben der Schulleitung, in dem die Notwendigkeit einer Sanierung beschrieben wurde, gab der Gemeinderat bereits drei Monate später grünes Licht für die Neubaumaßnahme. Im Februar 2015 wurde in einer Schulverbandsversammlung die Durchführung beschlossen, nachdem die Regierung finanzielle Unterstützung zugesagt hatte. „14 Monate Umsetzungszeit, von der Idee bis zur Fertigstellung, kann sich sehen lassen!“ führte Peter König aus. Bis zum Tag vor dem Schulfest war gearbeitet worden, in dieser Woche wird nun noch der Belag aufgezogen. Damit, so der Bürgermeister, werde dem neuen Allwetterplatz die Krone aufgesetzt. Mit Worten des Dankes an alle Firmen und Personen, die an der Entstehung beteiligt waren, beendete Bürgermeister Peter König seine Worte.
Der vielfältige Dank für die Neuerung wurde dann auch in den Einführungsworten zur Segnung der neuen Anlage deutlich, die Pfarrer Hans Riedl aus Neusorg und Pfarrer Daniel Fenske vom evangelischen Pfarramt Brand bei Marktredwitz gemeinsam vornahmen.
Gerhard Fröhlich, Inhaber des gleichnamigen Ingenieurbüros in Neusorg, erläuterte ausführlich den Werdegang der Ausschreibung und nannte technische Daten der Anlage mit einer Größe von 28 mal 44 Metern sowie einer eingebauten Hoch- und Weitsprunganlage. Acht Firmen hatten sich an der Ausschreibung beteiligt, den Zuschlag erhielt die Firma Schmidt aus Schirmitz. Hektisch geworden sei es am Ende der Bauphase, als die Firma mitteilen musste, dass sie den Termin für die Aufbringung des Asphalt- und Kunststoffbelags nicht einhalten kann. Die Firma Markgraf konnte aushelfen und bis zum Schulfest wenigstens den schwarzen Asphaltbelag aufbringen. Fröhlichs Dankesworte waren deshalb speziell auch an die Firma Markgraf gerichtet.
Als Vertreter des Staatlichen Schulamts war Schulamtsdirektor Rudolf Kunz anwesend, um in seinem Redebeitrag die Frage zu stellen „Wie viel Sport braucht die Schule?“ Sie braucht mehr qualitativ hochwertigen, an den Erfordernissen einer veränderten Kindheit und Jugend ausgerichteten Sportunterricht. Zudem benötigt sie regelmäßige Bewegungsphasen im Sitzunterricht, und die Lehrkräfte müssten Überlegungen anstellen, wie kognitive Lerninhalte mit Bewegung vermittelt werden können. Ein fitter Körper sei leistungsfähiger, stressresistenter, weniger krankheitsanfällig und für große Belastungen besser gewappnet.

Eine Tanzeinlage der Mädchen der 7. bis 9.Klasse beendete die Feier und leitete zum Oktoberfest über, bei dem im Haus und außerhalb kräftig gefeiert wurde.