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Lehrer

Das Lehrerkollegium im Schuljahr 2013/14

Klassen

Klasse 1a mit Lehrerin Jessica Plannerer
Klasse 1b mit Lehrerin Sonja Brunner-Rosner
Klasse 2a mit Lehrerin Angela Hars
Klasse 2b mit Lehrerin Kerstin Zaus
Klasse 3a mit Lehrerin Brigitte Wölfel
Klasse 3b mit Lehrer Lothar Scharf
Klasse 4a mit Lehrerin Veronika Thieser-Vogl
Klasse 4b mit Lehrerin Gertraud Kappl
Klasse 5 mit Lehrerin Inge Drehobel
Klasse 6 mit Konrektor Alexander Köstler
Klasse 7 mit Lehrer Georg Zaus
Klasse 8 mit Lehrerin Erni Bühl
Klasse 9 mit Beratungsrektor Bertram Nold
 

Zwei erste Klassen im neuen Schuljahr

Mit großen, gut bepackten Schultüten und nagelneuen Schultaschen traten die Schüler der ersten Klassen ihren ersten Schultag in der Fichtelnaabtalschule in Neusorg an. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst aller Klassen in der Pfarrkirche Patrona Bavarie wurden sie von ihren Klassenleiterinnen Jessica Plannerer, Klasse 1 a und Sonja Brunner Rosner, Klasse 1 b in die Klassenzimmer geführt. In der Klasse 1 a sind 12 Buben und 8 Mädchen aus den Gemeinden Pullenreuth und Brand, in der Klasse 1 b 21 Kinder aus Neusorg und Ebnath, davon 12 Mädchen und 9 Jungen. Der Elternbeirat sorgte während des Vormittags mit Kaffee und Kuchen, warmen Würstchen und Getränken für das Wohl der Eltern.

Bilder und Text: C.Lippert

Klasse 1a mit Lehrerin Jessica Plannerer
Klasse 1b mit Lehrerin Sonja Brunner-Rosner

Erfolgreiche Schüler/innen beim Sportabzeichen

Insgesamt 90 Schülern unserer Grund- und Mittelschule konnte das Sportabzeichen samt Urkunde für das Schuljahr 2012/13 von den Lehrkräften Doris Lautenbacher (Mittelschule) und Kerstin Zaus (Grundschule) überreicht werden. Sie alle zeigten hervorragende Leistungen im neu formierten Wettbewerb. So mussten die Schüler in den Disziplinen Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Kraft antreten. Dabei konnten sie zwischen den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen und Turnen wählen und entsprechend ihrer Leistungen Gold, Silber oder Bronze erreichen.
Neben 37x Bronze, 43x Silber waren es dann in der Endabrechnung auch 10 goldene Abzeichen, die besonders hervorgehoben werden sollen:

Grundschule:
Nina Ebnet, Moritz Heser, Janis Braun, Sina Fiedler, Lukas Hofmann, Silas Pinzer, Johanna Kellner

• Mittelschule:
Lena Spörrer, Dominik Plannerer, Matthias Schinner

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in diesem Schuljahr!

7x GOLD in der GS
Die Erfolgreichen der Klasse 4b
Die Besten der Klasse 4a
Die Sieger der Klasse 3b
Die Besten der Klasse 3a
Die Erfolgreichen der MS

Oktoberfest

Ein Fest, das seinen Namen verdiente - die Schule feierte ein Oktoberfest

Es war eine wunderbare Idee von Schulleiterin Sabine Graser, anstatt eines Schulfestes im Sommer, das aus terminlichen Gründen nicht möglich war, an der Fichtelnaabtalschule Ebnath-Neusorg ein Oktoberfest zu veranstalten. Das Schulhaus in Neusorg bietet mit herbstlich bunten Bäumen einen überaus passenden Rahmen und so fanden sich am Samstag Schüler, Gäste und Lehrkräfte auf einem herbstlich geprägten Schulhof ein. Dirndl und Lederhose ergänzten vereinzelt die oktoberfestliche Stimmung. Der Elternbeirat hatte sich alle Mühe gemacht und den aufgestellten Sitzgarnituren mit liebevoll zusammengestellten, herbstlichen Arrangements einen herbstlichen Touch verliehen. Und auch die Versorgung mit Speisen und Getränken hatte die Elternvertretung übernommen, für reibungslosen und perfekten Ablauf gesorgt und so einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Festes geleistet.
Der Dank der Schulleiterin galt bei der Begrüßung den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern hinter Theken und in der Küche, wo sie schon lange vor Beginn aktiv waren. Ohne Eltern sei das Fest gar nicht möglich gewesen, meinte Sabine Graser unter starkem Applaus der Besucher, der die herzlichen Dankesworte der Schulleiterin noch einmal unterstrich. Auch viele Ehrengäste hatte das Oktoberfest angelockt. Bürgermeister Peter König als Vertreter des Schulverbandes, die ehemalige Konrektorin Christiane Böhm, den Leiter der Verbundschule Kemnath, Josef Etterer und auch Pfarrer Hans Riedl war gekommen. Er habe wohl „ein gutes Wort beim Petrus“ eingelegt für das gute Wetter. Bilderbuchwetter, wie es nicht besser hätte sein können, begleitete das Schulfest bis zum Abend. Und nachdem die beiden ersten Klassen mit ihrem Lied „Heut` zu unserm Feste begrüßen wir die Gäste“ das Fest eröffnet hatten, hieß es: „Ozapft is!“ Natürlich nur für die Gäste, denn auf den obligatorischen Hinweis auf Alkohol- und Rauchverbot konnte Sabine Graser trotz der guten Stimmung auf dem Platz nicht verzichten.
Dem Schulfest nach „Plan A“ für gutes Wetter stand nun nichts mehr im Wege und schnell verwandelten sich das Haus und die Umgebung rund um das Gebäude in ein „Bienenhaus“. Dicht umlagert waren die neun Stationen, die die Klassen mit ihren Lehrkräften vorbereitet hatten. „Mit Gefühl!“ lautete eine Aufgabe, um mit der Hand durch ein Loch in eine Schachtel zu fassen und dort Gegenstände zu ertasten.
Es durfte gekegelt werden, Äpfel galt es aufzuspießen, ein Hindernislauf müsste möglichst schnell geschafft werden, Zapfenwerfen stand auf dem Plan, Monster abschießen und natürlich gehört auch das Abfischen zu den herbstlichen Tätigkeiten; im Schulhof mit künstlichen Fischen in einem Planschbecken. Auch in der Aula waren die vorbereiteten Bänke besetzt. Kaffee und Kuchen fanden hier reißenden Absatz.
Wer wollte, konnte beim Line-Dance in der Turnhalle mitmachen, in der Drachenwerkstatt mit älteren Schülern einen Drachen bauen, sich im Polystroldruck versuchen und große Seifenblasen erzeugen. Spontan hatten die Freiwillige Feuerwehr Neusorg und das Bayerische Rote Kreuz ihre Beteiligung zugesagt. So war es möglich, ein großes Feuer anzuzünden, wo es dann auch schnell Stockbrote und im Feuer gebratene Kartoffeln zu essen gab.
Eine kleine Hauswand war aufgestellt worden; hier konnten sich die Kleinen schon einmal im Löschen eines Hauses mit der Kübelspritze üben. Die Trage des BRK war ständig besetzt. Viele wollten gerne einmal einen Verletzten spielen und sich ein paar Meter tragen lassen. Nicht minder interessant war die Ausrüstung der Fahrzeuge von FFW und BRK.
Noch einmal getoppt wurde das Fest gegen 16 Uhr, als auf Bitten von Lehrer Lothar Scharf die Steinwaldmusikanten ihre Plätze einnahmen und die Gäste – wie es für ein Oktoberfest üblich ist - in den letzten eineinhalb Stunden mit schwungvoller Blasmusik unterhielten. Auch den 20 Musikern galt ein herzlicher Dank.
Ein wunderbares Fest war über die Bühne gegangen, mit Angeboten für Jung und Alt. Und so schnell wie es aufgebaut, waren die Spuren des ersten Oktoberfestes der Fichtelnaabtalschule wieder beseitigt. Zahlreiche Helfer blieben nach dem offiziellen Ende, um im flotten Rhythmus Bänke und Tische zusammenzuklappen und zu stapeln und auch in den Räumen für Ordnung zu sorgen. Viele Helfer hatten ein tolles Fest gemacht, an dem ebenso viele ihre Freude hatten.

Allen freiwilligen Helfern, die dieses wunderbare Fest ermöglicht haben, sagt die Schule ein HERZLICHES DANKE!

 

 

 

Neuer Konrektor: Amtseinführung

Großer Bahnhof für Alexander Köstler; er ist seit 1.August der neue Konrektor der Fichtelnaabtal- Grund und Mittelschule Ebnath-Neusorg und wurde nun im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der Grundschule in sein neues Amt eingeführt. Auch ein zweites Ereignis gab es zu feiern: Schulleiterin Sabine Graser, die die Schule bislang als Konrektorin leitete, wurde zur Rektorin befördert. Da diese Beförderung zeitgemäß anstand und keinerlei Neuigkeiten zur Folge hat, galt das Hauptaugenmerk dem neuen stellvertretenden Schulleiter. Somit ist die Leitung der Schule wieder vollständig.

Schulamtsdirektor Rudolf Kunz war nach Neusorg gekommen, Bürgermeister Peter König, auch in Vertretung des Vorsitzenden des Mittelschulverbandes, als Vorsitzender des Grundschulverbandes sowie seine Amtskollegen Ludwig König und Günter Pöllmann. Die Gemeinde Pullenreuth vertrat zweite Bürgermeisterin Gabriele Hawranek. Selbstverständlich waren die beiden Vorsitzenden der Elternbeiräte der Grundschule und der Mittelschule, Heike Greger und Norbert Saar, anwesend. Das Lehrerkollegium war komplett erschienen und auch die Schülersprecher sowie zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die für die sportliche und musikalische Umrahmung sorgten, waren geladen. Lothar Scharf und Roswitha Schraml hatten ein Stück mit einer Flötengruppe eingeübt, Mädchen der Mittelschule trugen unter Leitung von Doris Lautenbacher einen Line-Dance bei und Andreas Hippeli aus der 9.Klasse schloss die Feier mit einem Solostück auf der Gitarre.

Peter König ging in seinem Beitrag auf die Bewegung in der Schule und in der Schulleitung in den letzten fünf Jahren ein. Der Wechsel zu Beginn des Schuljahres sei ein Wechsel mit Kontinuität. Die Vertreter der Sachaufwandsträger würden die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den ihnen bereits bekannten Personen sehr schätzen. Das Schulamt habe eine gute Wahl getroffen. Diese sei ein „Glücksfall für unsere Schule“. Der neue Konrektor sei mit Leib und Seele dem Sport verbunden; dies und seine weiteren Qualifikationsmerkmale in pädagogischer und fachdidaktischer Art seien der Grund für seine Beförderung, erklärte Schulamtsdirektor Rudolf Kunz. Er habe ihn in der schon langen persönlichen Verbundenheit stets als loyalen, kreativen und kompetenten Gesprächspartner schätzen gelernt. Neue Aufgabenfelder würden nun anstehen; Köstler werde sich in die Grundschule einarbeiten und Entscheidungen für die Gesamtheit der Schule mittreffen. Er werde in eine intakte Schulfamilie integriert mit einer innovativen Rektorin; in eine Vorzeigeschule, die schon Profil hat, das hohen pädagogischen Ansprüchen genügt. Dieses Profil gelte es zu hegen und zu pflegen. „Dass dir dies gelingen wird, bin ich mir absolut sicher.“ Der Vorsitzende des Gesamt-Elternbeirats, Norbert Saar, schloss sich den Vorrednern an und gratulierte zusammen mit der Vorsitzenden des Elternbeirats der Grundschule, Heike Greger, den beiden Schulleitern mit einem Blumenstrauß und einem Fotobuch vom Oktoberfest in Neusorg. Schulsprecherin Patricia Kastner meinte, dass es schön sei, sich an einer Schule wohl zu fühlen. Dies sei auch das Verdienst der Schulleitung. In Ebnath hätten die Schüler Glück gehabt, sie würden stets angehört und nie abgewiesen. Die Blumen, „mit denen die Schüler ihre Freude darüber ausdrücken“, überreichten ihre beiden Stellvertreter Max Franz und Patrick Prechtl.

Alexander Köstler meinte, er habe in den zwei schönen Jahren in Erbendorf nie den Kontakt zu Ebnath verloren. Gemeinschaft und wertschätzende Zusammenarbeit seien wichtige Eckpfeiler der Schule. Dies habe er besonders beim Oktoberfest bereits gemerkt. Er möchte sich schnell einarbeiten, aus dem Bereich Sport kommend werde „Bewegung“ ein wichtiger Baustein sein. Die Schule sei aber schon in Bewegung, so wolle er nach und nach neue Reize setzen, nicht zu viele und vor allem solche, die Nachhaltiges im gesamten schulischen Denken und Handeln bewirken. „Gemeinsame Wurzeln verbinden und lassen neue Ideen heranwachsen!“ meinte die neu ernannte Rektorin. Alexander Köstler sei nach zwei Jahren „Auslandsaufenthalt“ mit neuen Erfahrungen wieder zurück. Als Lehramtsanwärter habe er in Neusorg angefangen, in Erbendorf hätten sich ihre beruflichen Wege zum ersten Mal gekreuzt, während seiner anschließenden Zeit in Waldershof hätte Alexander Köstler schon schulischen Kontakt zu Ebnath gehalten und jetzt führte sein Weg wieder zurück ins Fichtelnaabtal, in dem er schon als Schüler die Grundschule besuchte und wo er seine Ideen nun in leitender Funktion gewinnbringend in das Schulteam einbringen werde.

Neue Schüler aus Tschetschenien - Linda und Hasbulat

„Ein herzliches Willkommen Linda und Hasbulat“ stand auf der ersten Folie einer Computer-Präsentation. Gemeint waren zwei Schüler aus Tschetschenien, die seit kurzem die 6. beziehungsweise 8.Klasse der Fichtelnaabtal-Mittelschule besuchen. Um ihnen das Eingewöhnen zu erleichtern, entstand in der letzten Sitzung der Schülermitverantwortung (SMV) unter der Leitung von Schulsprecherin Patricia Kastner die Idee, eine Veranstaltung zu machen, um mehr über die Linda und Hasbulat zu erfahren, insbesondere um Informationen darüber zu bekommen, warum und wie sie nach Deutschland kamen. Das Interesse war groß! Neben der Betreuerin der tschetschenischen Familien in Neusorg, Frau Steinmark, konnte Patricia Kastner auch die Mutter der beiden neuen Schüler begrüßen und auch Bürgermeister Peter König hatte von der Aktion erfahren und wollte unbedingt dabei sein. Sehr berührt zeigte sich Aysha Isaeva gleich zu Beginn, als sie gebeten wurde, sich vorzustellen und etwas aus ihrem Leben und dem ihrer Kinder zu erzählen. Von Angst geprägt sei das Leben in Tschetschenien gewesen, Angst vor allem, die Kinder zu verlieren. Vor allem die Buben würden oft einfach abgeholt und verschleppt und keiner hört mehr etwas von ihnen. Nachdem Putin nach der Terrorwelle 1999 die Tschetschenen dafür verantwortlich machte, habe die Gewaltherrschaft begonnen. Der Vater sei einfach aus der Wohnung geholt und auf der Treppe erschossen worden. All das hätten die Kinder mit ansehen müssen. Um die heutige Lage in Tschetschenien besser zu verstehen, hatten Korbinian Bauer (6.Klasse) und Max Franz (8.Klasse) ein Referat vorbereitet, das die Entwicklung über mehrere Jahrhunderte aufzeigte und die Lage im heutigen Tschetschenien beschrieb. Mit starker Hand werde regiert und vor allem die Frauen hätten zu leiden. Die Möglichkeit einer Zwangsheirat kennzeichne ihre Lage sehr deutlich, erfuhren die Teilnehmer. In einer letzten Folie wurden auch die möglichen Fluchtwege nach Deutschland geschildert, die in die Frage an Frau Isaeva mündete, wie sich die Tschetschenen die Reise nach Deutschland leisten können. Oma und Opa hätten geholfen und alles gegeben für die Enkel, erklärte die Mutter. Sie bräuchten das Geld nicht mehr und so sollten wenigstens die Enkel eine bessere Zukunft haben. Sieben Tage sei die Familie unterwegs gewesen bis sie schließlich in Berlin ankam. Vor dort wurden sie nach Zirndorf gebracht. Der Weg nach Neusorg habe dann nur noch zwei Stunden gedauert. Und hier seien sie gut aufgenommen worden. Gleich am ersten Tag hätten die Leute schöne Sachen zum Anziehen gebracht. Alle seien nett und freundlich gewesen. Groß sei die Hilfsbereitschaft der Deutschen.

Mehr Informationen über die Familie waren gefragt und so erklärte Frau Steinmark, die zugleich als Dolmetscherin fungierte, dass die Mutter Grundschullehrerin gewesen sei. Nach dem Studium wurde sie zum Heiraten weggegeben. Die Familie sei tief religiös, fünf Mal am Tag werde gebetet. Linda habe in ihrer alten Schule die 8.Klasse mit einem Notendurchschnitt von 1,7 abgeschlossen; ihr Hobby sei das Gitarre spielen. Sie sei etwas sensibel, aber sehr fleißig und wolle so schnell wie möglich die deutsche Sprache lernen. Hasbulat sei dagegen nicht so motiviert; er mag vor allem Tiere sehr gern. Mit der Schule sind die Beiden rundum zufrieden und lobten die Unterstützung durch Schüler und Lehrkräfte. Natürlich sei Heimweh da, gerade weil die Lage in Tschetschenien sehr instabil ist. Über Telefon sei Kontakt zu den Großeltern möglich. Die Ruhe in Neusorg schätzt die Familie, alles sei sehr sauber und im Haus, wo noch weitere Familien wohnen, gebe es keinen Streit. Der größte Wunsch, erklärt die Mutter auf eine entsprechende Frage, sei hier in Deutschland bleiben zu können, dass jemand Briefe schreibt und Unterschriften dafür sammelt. „Und was passiert, wenn sie wirklich zurück müssen?“ wollte ein Schüler wissen. Große Angst davor drückte sich in der Antwort selbst, aber auch in der Gestik und Mimik dazu aus. Noch schlimmer als vorher, wahrscheinlich, denn wenn man versucht hat, das Land zu verlassen, werde das als etwas ganz Schlimmes eingestuft. Und wieder ist auch die Rede vor der gefürchteten Verschleppung der Kinder, die der Mutter immer wieder Tränen in die Augen treibt. Bevor Patricia Kastner im Namen der SMV allen dankte, ergriff auch der Neusorger Bürgermeister das Wort. Eine sehr informative und eine sehr emotionale Veranstaltung sei dieser Vormittag gewesen. Er gehe mit dem guten Gefühl nach Hause, dass die Schule mit der Thematik „Asyl“ verantwortlich umgehe. Er hoffe nun auf eine gute Zeit für Linda und Hasbulat. Peter König erinnerte auch daran, dass die Deutschen seit 68 Jahren in Frieden leben, während in Tschetschenien eine Generation gleich zwei schlimme Kriege erleben musste. Für diese friedliche Zeit sollte man dankbar sein. An vielen Beispielen machte er deutlich, dass die Gemeinde Neusorg und auch er persönlich viele Anstrengungen unternehmen, um den Tschetschenen zu helfen. „Am Umfeld wird es nicht scheitern“, fasste er zusammen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung sei ihm sehr wichtig, wenn es auch kritische Stimmen gebe. Vor allem dürfe die schulische Entwicklung der Kinder nicht stehenbleiben. „Wir stehen alle zusammen vor einer großen Herausforderung, die wir schaffen werden!“ Wenn die beiden nach Jahren einmal zurückschauen, soll die Zeit in Neusorg nicht die schlechteste gewesen sein. „Gehen wir gemeinsam in eine gute Zeit!“ Rektorin Sabine Graser schloss sich den Worten ihres Vorredners an und dankte der SMV für die gute Idee und deren Umsetzung. „Wir müssen in Kontakt kommen im Reden und im Tun, wir müssen verstehen, dass wir friedlich miteinander umgehen müssen!“ Dazu helfe auch das Motto, das die SMV monatlich festlegt, um das Zusammenleben in der Schule problemlos zu gestalten. „Die Schule wird das Ihrige geben!“ versprach die Schulleiterin.

Vorlesetag

Willkommen: Staubfinger, Capricorn, Zauberzunge, die Olchis, Dorothy, Michel, Klein-Ida, Anne, Eddie, der Wahnsinnige Onkel Jack, die Noch Wahnsinnigere Tante Maude, das Wiesel und viele Figuren mehr. Am 15. November fand zum 10. Mal der bundesweite Vorlesetag statt. 80. 000 Vorleser/innen beteiligten sich daran.

Auch die Fichtelnaabtalschule Ebnath-Neusorg fand Vorleser in allen Gemeinden des Schulverbandes und so wurden die Schülerinnen und Schüler nach Schmuddelfing, Katthult, Schlimmes Ende, Oz, ins Baumhaus, aufs Meer oder in andere Buchwelten gelesen. Getragen von dem Engagement der Vorleser: Bürgermeister Peter König, Bürgermeister Ludwig König, Bürgermeister Herbert Rubenbauer, Pfarrer Hans Riedl, Pfarrer Andreas Kraft, Nicole Besold, Sabine Schinner, Michaela Schmidt, Andrea Stehbach, Karl Lenhard, Hans-Helmut Schindler.

Sie fühlten sich in der Schulen so wohl, dass sie kaum aufhören wollten vorzulesen und auch den ganzen Tag geblieben wären, wenn da nicht auch noch andere Verpflichtungen wären, so dass nach einer guten Stunde ein Ende war, für die sich Rektorin Sabine Graser im Namen der Schule herzlich bedankte. Für die Zuhörer war der Besuch ein großer Gewinn. Manch einer erfuhr von den Lesevorlieben der Vorleser. Einige konnten hören wie auch Erwachsene sich beim Vorlesen anstrengen oder konnten beobachten wie die Erwach-senen mit ihren Stimmen verzauberten.

In jedem Fall genossen alle die Zeit, die ihnen die Vorleser an diesem Tag schenkten. Und mit Bedauern stellte manch einer fest: „Schade, dass mir daheim keiner mehr vorliest, das war arg schön.“ Gemeinsam saßen die Vorleser noch bei Kaffee und Kuchen zusammen und kamen überein, im nächsten Jahr wiederzukehren. Und so verließen sie nach einer Weile die Schulhäuser und ließen den Zauber von fremden Welten zurück.

Auch die Mädchen der 8. und 9.Klasse machte ihre Sache gut: Patricia und Lisa! Die beiden Schulleiter der Fichtelnaabtalschule trugen diesen im Gegenzug des Besuches der Leiterinnen der Kindergärten in der Schule in die Kindertageseinrichtungen der VG Neusorg zurück, wo auch sie auf gebannt lauschende und in die Geschichten eintauchende kleine Zuhörer stießen. Die Schule freut sich schon auf das nächste Jahr und wird die Tore weit offen halten für Fantasie, Freude und Freunde.

Bis dahin soll das Vorlesen und Lesen in allen Klassen einen fest verankerten Platz im Unterricht behalten, wie man es auch mit Cornelia Funke halten kann: 

Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz. 

 

Sankt Martin

Wie kann ich anderen helfen? Wie kann ich anderen eine Freude bereiten? 

Die Antwort auf diese Frage fiel unseren Zweitklässlern an der Fichtelnaabtal-Grundschule Ebnath-Neusorg nicht schwer. 

Religionslehrerin Gabriele Schecklmann hatte im Unterricht schon Martinslaternen gebastelt, Lieder gesungen und lud die beiden zweiten Klassen zur gemeinsamen Martinsfeier ein. 

Von farbenfrohen Bildern unterstützt, erzählte sie den Kindern die Legende von Martin, dem ehemaligen römischen Soldaten und jetzigem, der Bischof werden sollte und sich aus Furcht vor dieser neuen großen Aufgabe und dem Prunk im Stall bei den Gänsen versteckte. Im Traum erinnerte er sich an die Geschichte des Bettlers, dem er die Hälfte seines Mantels gegen die eisige Kälte des Winters gab und daran, dass ihm gesagt wurde, dies sei ein wahres Zeichen von Nächstenliebe und damit Gottesliebe gewesen. Vom Geschnatter der Gänse verraten wurde Martin im Stall gefunden und nahm die große Aufgabe an Bischof zu sein und damit den Menschen Vorbild und Leiter im Glauben. 

Schnell fanden die Kinder Beispiele, wie auch sie helfen können wie Martin geholfen hatte, und teilten die mitgebrachten Hörnchen und Mandarinen zur Feier. Nach gemeinsamem Singen wurden diese dann genussvoll verspeist, und die Kinder konnten erleben wie viel Freude es macht zu teilen und gemeinsam zu feiern. 

Danke an Frau Schecklmann für diese gemeinsame Zeit und diese schöne Erfahrung. 

Gutes aus dem Garten

Die beiden zweiten Klassen bereiteten mit ihren Lehrerinnen Angela Hars und Kerstin Zaus eine Gemüsesuppe zu. Jeder Schüler brachte ein Stück Gemüse mit, schnitt es klein und gab es in einen großen Topf. Mit einigen Gewürzen, fleißigem Umrühren und etwas Geduld wurde daraus eine leckere Suppe. Manche Kinder holten sich viermal nach und beschlossen "das war die beste Suppe", die sie jemals gegessen haben.

Guten Appetit!

 

Gesundes Pausenfrühstück

Das gesunde Pausenfrühstück gehört an der Fichtelnaabtalschule zum festen Bestandteil eines Jahres. Bei der Vorbereitung wird zwischen den Klassen abgewechselt. In diesem Jahr war die 9.Klasse an der Reihe. 

Die Auswahl ist groß und für jeden ist genügend da. Auf die wertvolle Hilfe des Elternbeirats, der stets die Organisation übernimmt, kann nicht verzichtet werden.

Himmlischer Gast

Natürlich besucht der Nikolaus am 6. Dezember auch die Schulen. Die beiden ersten Klassen der Grundschule hatten sich erwartungsvoll in der Aula versammelt. Die 3. und 4. Klassen besuchte der Nikolaus in den Klasszimmern und las ihnen dort vor, was über die Schülerinnen und Schüler in seinem Buch stand. Nicht nur der Nikolaus beschenkte die Kinder. Er durfte sich über Lieder und Flötenstücke freuen.

Auch in der Mittelschule in Ebnath war Nikolaus zu Gast, wurde sogar von Engeln begleitet und hatte sowohl den Lehrkräften wie auch den Schülerinnen und Schülern zu sagen. Für alle hatte er Geschenke mitgebracht. Ein dickes Lob hatte er am Ende für alle: Sie hatten aufmerksam zugehört.

Vorlesewettbewerb in der Mittelschule

Korbinian Bauer ist der beste Leser der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath. Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen setzte er sich mit „Die Geschichte des Tom Sawyer“ souverän als Sieger durch. Als Konkurrenten angetreten waren Celina Unglaub, Johanna Hecht, Florian Brunner, Vanessa Hawranek und Anna-Lena Praller. Gut vorbereitet hatte Klassleiter Alexander Köstler seine 6. Klasse für diesen Wettbewerb. Nach einem längeren Auswahlverfahren erreichten schließlich fünf Schülerinnen und Schüler die Endrunde. Als kritisches Publikum hörten die Klassenkameradinnen und –kameraden gespannt zu, aber auch die 5.Klasse, die sich im kommenden Jahr dem Wettbewerb stellt, der vom Deutschen Buchhandel ausgeschrieben wird. Entschieden wurde jedoch durch die Jury. Gerne war Maria Kaiser, erfahrene Lehrerin der ehemaligen Volksschule Neusorg, nach Ebnath gekommen, um bei der Punktevergabe mitzuwirken. Der Jury gehörten außerdem Rektorin Sabine Graser an, Lehrerin Steffi Danzer, und Konrektor Alexander Köstler. Die Lehrerin der 5.Klasse, Inge Drehobel und Förderlehrerin Roswitha Schraml wirkten als erfahrene Jurorinnen ebenso mit. Lagen die sechs Teilnehmer nach dem Vortrag des bekannten, vorbereiteten Textes noch eng beieinander, fiel die endgültige Entscheidung beim Vortrag des unbekannten Textes. Alle fünf Teilnehmer erhielten Urkunden und Geschenke. Die Schulleiterin dankte am Schluss dem Klassleiter ganz herzlich für die perfekte Vorbereitung und Durchführung des Vorlesewettbewerbs 2013. Korbinian Bauer wird im kommenden Jahr die Fichtelnaabtal-Mittelschule beim Kreisentscheid in Tirschenreuth vertreten.

Vogelfuttertöpfchen

Mit Begeisterung fertigten die Schüler der Klasse 1b mit ihrer Lehrerin Frau Brunner-Rosner Vogelfuttertöpfchen an. Dazu vermischten sie Sonnenblumenkerne, Haferflocken und Getreidekörner mit Fett. Dieses Gemisch füllten sie in kleine Tontöpfchen, die in der Mitte mit einem Holzstab versehen waren. Daran wurde oben eine Schnur zum Aufhängen befestigt. 

Hausmeister Rudi Küffner half den Kindern beim Aufhängen im Schulhof.

Besuch beim Bürgermeister

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts erlebten die beiden vierten Klassen der Fichtelnaabtal-Grundschule Ebnath – Neusorg eine ganz besondere Unter¬richts¬stunde. Diese fand im Rathaus in Neusorg statt. Bürgermeister Peter König hieß die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrerinnen Veronika Thieser-Vogl und Gertraud Kappl herzlich willkommen. Die vielen Schilder an den Türen mit den Namen der Ämter und den Personen kannten die Klassen vom Unterricht her und wussten natürlich, was im Bauamt geschieht, dass auch ihre Namen in den Büchern des Standesamtes stehen und dass man im Rathaus auch einen Reisepass oder einen Personalausweis bekommt, wenn man das entsprechende Alter hat. Doch wie das alles in Wirklichkeit aussieht und wie das alles abläuft, konnte sich doch keiner so recht vorstellen. Deshalb war es dem Bürgermeister ein großes Anliegen, die kleinen Gäste durch alle Dienststellen zu führen, dort jeweils die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorzustellen und ihnen auf eine kindgemäße Art deren Aufgaben zu erläutern. Seine Freude daran hatte nicht nur Peter König selbst, auch für die Angestellten war der Besuch eine willkommene Abwechslung. Die Schüler lernten unter anderem das Bauamt, das Standesamt und das Hauptamt kennen. 

Dann fand eine Sitzung statt und zwar dort, wo sich auch die Gemeinderäte treffen und beraten. Eine Tagesordnung gab es nicht, denn einziger Punkt war die Beantwortung der Fragen, ganz obenan natürlich die Aufgaben des Gemeindeoberhaupts. Die Antwort dazu und zu vielen anderen Themen gab es aus erster Hand. So erfuhren sie unter anderem auch, wie hoch die Summe ist, die die Gemeinden für die Grundschule pro Jahr ausgeben. Von besonderem Interesse war für die Schüler, ob in diesem Jahr schließlich ein schnelleres Internet für die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft kom-men wird. Dankbar für diese Gelegenheit zeigten sich die beiden Lehrerinnen, aber auch und die Schülerinnen und Schüler. Peter König hatte seine Freude daran, den Gästen einen kleinen Einblick in die Kommunalverwaltung zu geben und groß war die Überraschung, als er jedem Kind zum Abschied sogar noch eine kleine Süßigkeit mit auf den Weg gab.

Skipping Hearts

Aktion „Skipping Hearts“ soll Grundschülern Freude an der Bewegung vermitteln – Workshop in vierter Klasse 

„Seilspringen macht Schule“ – ganz unter diesem Motto fand am Donnerstag das Präventivprojekt der Deutschen Herzstiftung in der Grundschule in Neusorg statt. Mit der sportlichen Form des Seilspringens („Rope Skipping“) wurden die 22 Mädchen und Jungen der Klasse 4a auf spielerische Weise fit gemacht. 

Springen, Laufen, Ballspiele entsprechen dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern und sollten ganz selbstverständlich zu deren Tagesablauf gehören. Doch sitzen Kinder heute in ihrer Freizeit häufig vor dem Computer oder sehen stundenlang fern. Dieser Bewegungsmangel führt dazu, dass weltweit bereits jedes fünfte Schulkind übergewichtig ist.

Mit den Schülern der vierten Klasse hielt Sportlehrerin Daniela Stauter einen „Rope Skipping“ Workshop ab. Diese Art des Seilspringens eignet sich besonders dazu, motorische Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination zu schulen und zu verbessern. In einem zweistündigen, kostenfreien „Basic-Kurs“ erlernten die Schüler unter der Anleitung von Workshopleiterin Anja Bischof, zahlreiche Sprungvarianten mit dem Seil. Die Übungen waren durchweg sehr motivierend und machten den Schülern sichtlich Spaß, ganz egal, ob sie allein, zu zweit oder in der Gruppe ausgeführt wurden.

Im Anschluss an die beiden Unterrichtsstunden präsentierten die Workshopteilnehmer den Dritt- und Viertklässlern sowie Rektorin Sabine Graser eine kleine Choreographie aus den erlernten Sprüngen des Basic-Kurses.

Kleines Kunstwerk Krippe

Ein richtiges Kunstwerk ist der 7.Klasse in Zusammenarbeit mit dem Ebnather Holzschnitzer Gerhard Schinner gelungen. Diese wunderbare Krippe zierte während der Weihnachtszeit die Aula der Schule. "Das Schulhaus wird zur Weihnachtszeit an vielen Stellen geschmückt. Jedes Jahr leuchten die Kerzen auf dem großen Adventskranz gleich neben dem Eingang. Ein Weihnachtsbaum wird mit selbst gebasteltem Schmuck verziert. Fichten und Nikoläuse verschönern die Glaswände in den Gängen!" Den Siebtklkässlern ist aufgefallen, dass eine  Weihnachtskrippe fehlt! Natürlich ist die Anschaffung einer Krippe kein Problem. Auf den Weihnachtsmärkten gibt es sie in allen Größen und Preislagen. "Aber selbst eine herstellen, das wär`s doch!" meinte jemand. Im Klassen- und im Technikunterricht wurde darüber gesprochen und  Frau Doris Lautenbacher und Herr Georg Zaus ließen sich anstecken. Jede Klasse muss ein Projekt durchführen, vielleicht könnte das Projekt der 7.Klasse eine Krippe sein! In der letzten Schulwoche und bis „Lichtmess“ könnte sie in der Aula zu sehen sein. 

Im Technikunterricht befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Werkstoff Holz und den Bearbeitungstechniken. Im AWT-Unterricht lernten sie das Berufsfeld „Produktion, Fertigung – Berufe mit Holz“ kennen. Dazu zählen auch Tischler und Holzbildhauer. In Ebnath gibt es Holzschnitzerei, in der auch Weihnachtskrippen angefertigt werden. Im Fach Wirtschaft können wir vieles über Krippen im Internet erfahren. Der Klassenlehrer kümmerte sich um das „Finanzielle“. Dafür hat Schulleiterin Sabine  Graser immer ein offenes Ohr und gute Geldquellen. Auch ein Sponsor, der nicht genannt werden will, unterstützte das Projekt. Herr Gerhard Schinner - sein Sohn Matthias ist ein Schüler der 7.Klasse - ist gelernter Schreiner und Holzbildhauer, sagte zu, als „externer Fachmann“ zu helfen.

Es gab aber vorher eine Menge Arbeit zu erledigen – auch für unsere beiden Lehrkräfte. Über Figuren und Stall mussten sich die Lehrkräfte einig werden. Die Größe der Teile wurde festgelegt. Vorgespräche in der Werkstatt „Holzschnitzerei Schinner“ in Weihermühle im alten Schulhaus wurden geführt. Im Technikunterricht wurden die Figuren und Teile verteilt. In der Schule konnten die Arbeitsschritte erledigt werden,  wie sie im Schaukasten ausgestellt waren. Die Höhepunkte der Projektarbeit waren natürlich die beiden Werkstattbesuche in der Schnitzerei. Dort durften die Schülerinnen und Schüler an zwei Vormittagen die Figuren bearbeiten. Gerhard Schinner war ein guter und geduldiger Ratgeber bei den ersten Schnitzversuchen. Am zweiten Tag konnten die jungen Schnitzer  bereits stolz auf ihre Werkstücke sein. Nun musste noch viel und lange geschliffen, schließlich die Figuren noch sorgfältig gewachst werden.

Das selbst erstellte Kunstwerk sollte natürlich für alle Schüler und Beschäftigte an der Schule gut sichtbar ausgestellt werden. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler einen fahrbaren Schaukasten ausgewählt und die Werkstücke entnommen und verpackt. Zum Dekorieren besorgte Frau Lautenbacher Stoffe. Hausmeister Rudi Küffner hat auch mit am Schaukasten „gebastelt“ und indirekte Beleuchtung geschaffen. Schließlich wurden  noch Fotos und Übersichten, typische Werkzeuge und Teile der einzelnen Arbeitsschritte eingebracht. 

Vor der offiziellen Enthüllung“ der Krippe bedanken sich die Schüler ganz besonders bei Herrn Schinner. Er hat manchem  Lust auf den Werkstoff Holz gemacht, er hat viele Techniken praktisch erproben lassen. Er hatte besonders viel Geduld gezeigt,  wenn auch einmal ein Hirte einen Arm verlor. Den armen Mann hat er super verarztet.

Kreissieger beim Vorlesen - Korbinian Bauer

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Besuch bei der Feuerwehr

Die dritten Klassen besuchten im Rahmen des HSU-Unterrichts die Feuerwehr.

 

Erkundung der Raiffeisenbank in Kemnath

Geschäftsstellenleiter Günther Bäte führte die Schülerinnen und Schüler durch den Schalterraum. Hier stehen auch die Geldautomaten und die anderen Geräte wie Kontoauszugsdrucker und Automat für Überweisungen. Über den Umgang mit Darlehen und Krediten wurden die Neuntklässler umfassend informiert. Bei einem kleinen Börsenspiel lernten die Schülerinnen und Schüler die Grundbegriffe im Umgang mit Aktien. Nicht weniger als fünf Mitarbeiter hatte die Raiffeisenbank in Kemnath für den sehr informativen Vormittag abgestellt. Die Leitung lag in den Händen von Wolfgang Heider (Zweiter von rechts), der für das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. 

 

SMV-Aussprachetagung

Die jährlich stattfindende Aussprachetagung der Schülermitverantwortungen (SMV) an den Mittelschulen fand heuer zum zweiten Mal in Ebnath statt.

Von den sieben Mittelschulen hatten 5 Abordnungen nach Ebnath geschickt. Bei der Eröffnung war auch Rektorin Sabine Graser und anwesend und als Vertreter des Schulverbandes der Neusorger Bürgermeister Peter König. Beide Sprecher hoben die Bedeutung der Schülervertretungen in den einzelnen Schulen hervor und lobten das Engagement der anwesenden Schulsprecherinnen und Schulsprecher.

Auf dem Programm des Tages standen die Tätigkeitsberichte der einzelnen Schulen sowie eine Gesprächsrunde zur allgemeinen Verbesserung der Arbeit auf Landkreisebene. 

Den Hauptteil der Tagung bestritt die Referentin, die Intendantin des Festivals junger Künstler Bayreuth, Dr. h.c. Sissy Thammer. Dr. Thammer schult auch Vertreter der Wirtschaft im Bereich soziale Kompetenz und vermittelte auch den Teilnehmern in Ebnath Grundbegriff und Strategien, die sie für ihre Arbeit brauchen.  

 
 

Aktionstag Basketball

Für die Schülerinnen und Schüler der Fichtelnaabtal-Grundschule gab es als weiteres sportliches Highlight des Jahres einen Aktionstag Basketball.
Im Jahr 2009 hat der Bayerische Basketball Verband die Grundschulinitiative Basketball ins Leben gerufen, bei der im Rahmen von Aktionstagen Schüler für die Sportart Basketball begeistert werden.
In Stationen vermittelte sie sehr abwechslungsreich Grundlagen, führte Übungen durch und am Ende konnten die Kinder das Spielabzeichen in Bronze erwerben. Äußerst aufmerksam und konzentriert verfolgten alle die sportlichen Hinweise und Erklärungen und setzten sie begeistert in die Spielpraxis um. Unterstützt wurde die Trainingseinheit durch die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse der Fichtelnaabtal-Mittelschule.
Unter der Gesamtregie von Frau Beck betreute nach fachlicher Einweisung jeweils ein Zweierteam eine Kleingruppe von Grundschülern beim Dribbeln um Hütchen, Zupassen des Balles, bei Korbwürfen und der Verbesserung der Koordination und Schnelligkeit. Hochmotiviert waren alle bei der Sache und auch die Kleinsten hielten ausdauernd durch, so dass auch die Großen ins Schwitzen kamen.Die Mädchen und Jungen der ersten, zweiten und vierten Klassen durften mit Carina Beck, der Wandersportlehrerin des BBV und ständiger Ansprechpartnerin des BBV für die Schulen, jeweils eine Doppelstunde in der Schulturnhalle trainieren.
Nach dem Aktionstag können die Klassen in das Grundschulprogramm Basketball einsteigen und bei ausreichender Zahl an Teilnehmern auch Grundschulturniere, Grundschulfestivals oder ein SchoolsLeague veranstalten, bei dem der BBV auch weiterhin Unterstützung bei Organisation und Durchführung zusichert.
Alexander Köstler, Konrektor der Schule, der den Aktionstag in Zusammenarbeit mit Annette Spreitzer-Hochberger, Schulbeauftragte des BBV Oberpfalz, initiiert hatte, bedankte sich im Namen der Schule bei Carina Beck für den für die Teilnehmer und die Schule gewinnbringenden Vormittag. Jeder, der die Trainingseinheit mitgemacht hatte, lernte über den Sport hinaus viel.
Anstrengungsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Zusammenarbeit und Teamarbeit braucht man nicht nur beim Basketball, sondern auch beim Lernen überhaupt. Die Freude darüber, wenn etwas geklappt hat und man etwas Neues gelernt hat, konnte sicher jeder bei dem Aktionstag erleben.

Erster Schulskikurs

An der Fichtelnaabtal- Grund- und Mittelschule wurde mit einem gemeinsamen Abschlussabend der erste Schulskikurs der Schule beendet. Schüler, Eltern, Lehrkräfte und externe Partner blickten gemeinsam auf eine erlebnisreiche und erfolgreiche Wintersportwoche zurück. Von den 43 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der dritten Klassen – darunter waren zu Beginn des Kurses 27 Anfänger - wurden jeweils die ersten 3 ihrer Gruppen mit Medaillen und einem Sachpreis geehrt. Olympia goes Fichtelnaabtal. Als Schulschnellster konnte Julian Linß, zusammen mit Moritz Heser, Michaela Schindler, Robin Hecht, Daria-Alina Kurth und Rico König mit einer Goldmedaille ausgezeichnet werden. Magdalena Schmidt, Paul Schneider, Birgitta Rickauer, Nadine Putzer, Philine Plischke und Sophia Nordmann erhielten Silber. Bronze erzielten David Krapf, Angelina Köstler, Linus Haider, Alisha Riedl und Jonas Söllner. Und auch die restlichen Teilnehmer gingen im Sinne des olympischen Geistes nicht leer aus. Alle erhielten eine Teilnehmerurkunde mit Foto und durften sich einen der vielen Sachpreise aussuchen. 

Initiiert hatte den Schulskikurs der Konrektor der Schule, Alexander Köstler, der die Gesamtorganisation und fachliche Leitung leistete. „Ihr dürft stolz sein auf eure Leistung. Und ihr werdet das, was ihr geleistet und erlebt habt, sicher nicht mehr vergessen“, fasste er lobend zusammen und animierte die Schüler, weiter fleißig Ski zu fahren. 

Vier Tage lang konnten alle Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen auf der „Bleaml-Alm“ in Neubau im alpinen Skilauf unterrichtet werden. Fachlich möglich gemacht wurde dies dadurch, dass mit Doris Lautenbacher, Kerstin Zaus und Daniela Stauter drei weitere Lehrkräfte der Schule über die Ausbildungsbefähigung Ski Alpin verfügen, und somit die Betreuung der einzelnen Leistungsgruppen sichergestellt werden konnte. 

Mit Simone Becher vom Skiclub Gefrees und ihrer Tochter Anna, dem ehemaligen Sport-Fachberater Hans Stiegler sowie dem 1. Bürgermeister der Gemeinde Pullenreuth Jürgen Pirner, der über jahrelange Erfahrung als Skilehrerausbilder für den Bayerischen Skiverband verfügt, erhielten die Lehrkräfte äußerst fachkompetente Unterstützung. 

So verwundert es nicht, dass schon am Ende des ersten Kurstages nach intensivem und schweißtreibendem Training alle Teilnehmer sicher auf ihren Brettern stehen konnten, und gut die Hälfte mit dem Lift den Starthügel zur ersten von vielen Abfahrten erklamm. Am Abschlusstag des viertägigen Kurses schafften dies gar 90% der Schüler bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Petrus hatte Gott sei Dank wieder ein Einsehen mit dem Vorhaben der Schule und schickte beste Wetterverhältnisse. 

Der Elternbeirat der Schule, der schon bei den ersten Vorbesprechungen zu Beginn des Schuljahres seine Unterstützung zugesagt hatte, hielt Wort. Jeden Tag wurden die Wintersportler von den Klasseneltern unter Organisation von Elternbeiratsvorsitzender Heike Greger und Klassenelternsprecherin Andrea Kellner mit heißem Tee und warmem Essen unterstützt. Und auch viele weitere Eltern konnten jeden Tag am Rande des Skihanges gesichtet werden, die den Fortschritt und die Begeisterung ihrer Kinder mitverfolgen wollten. 

Egal wie oft der Hang im Treppenschritt hinaufgestapft werden musste, wie oft man sich nach einem Sturz aufrappeln musste oder der Ruf des Skilehrers „Bögen – nicht Schuss“ erklang. Keiner wurde müde es wieder zu versuchen, sich durchzubeißen oder einem anderen zu helfen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht – während dieser vier Tage wurden Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit eines jeden auch ohne Schulbuch und Papier extrem gefordert und geschult. Der dabei erlebte Lernerfolg kann sicher wieder Einzug in die Klassenzimmer finden und wird dies auch.  

Für alle Beteiligten – Lehrkräfte, Eltern, Schüler – steht fest, der Schulskikurs muss wiederholt und an der Fichtelnaabtalschule als regelmäßiger Baustein von Schulleben und Unterricht eingebaut werden. So laufen schon jetzt die ersten gedanklichen Planungen, wie man in den nächsten Jahren auf diesem Kurs aufbauen und so den Bereich der Gesundheitserziehung, der im Fichtelnaabtal einen wesentlichen Tragpfeiler des schulischen Profils darstellt, mit diesem wintersportlichen Baustein ergänzen kann. 

Einen Sonderpreis errang das Team Elternbeirat für die hervorragende Verpflegung und Betreuung während des ganzen Kurses.

Der in den letzten Jahren traditionell stattfindende Wintersporttag für alle Schüler konnte dabei heuer erstmals in die Schulskikurswoche integriert werden. Dabei besuchten die Schülerinnen und Schüler der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg, die vierten Klassen der Grundschule und einige Zweitklässer die Eishalle in Mitterteich, um dort Schlittschuh zu laufen. Die überwiegende Zahl der Erst- und zweitklässer genoss die Zeit bei einer Winterwanderung zur Burgruine Weißenstein oder bei Winterspielen rund ums Schulhaus.

 

Wintersporttag

Wenn der Winter in diesem Jahr auch so gut wie ausfiel, reichten die winterlichen Verhältnisse auf der "Bleaml-Alm" aus, um dort einen Skikurs für die Drittklässler durchzuführen.
Aber auch alle anderen Schülerinnen und Schüler unserer Schule mussten auf die Winterfreuden nicht verzichten.
Die Mittelschüler verbrachten den Vormittag in der Eishalle in Mitterteich, auch einige Grundschüler hatten sich dazu entschlossen. Die Viertklässler vergnügten sich am Weißenstein und die Schülerinnen und Schüler fanden etwas Schnee rund ums Schulhaus und hatten ihre Freude daran.

Fasching in der Grundschule

Na, da geht man doch gleich viel lieber in die Schule, wenn einmal nicht Mathe, Deutsch und HSU auf dem Stundenplan stehen, sondern richtig Fasching gefeiert werden darf.

Und dann sah man sie am Morgen hereinströmen, die Prinzessinnen, die Copwboys und die Clowns. Da war schnell gute Stimmung in den Klassenzimmern und keiner hatte so richtig Lust zum Rechnen, Schreiben und Lesen.

Bei lustigen Spielen verging sogar die Zeit schneller als sonst und wenn die Lehrerin den Spaß auch noch mitmacht, ist die Faschingsparty perfekt.

Weil man sich so toll maskiert ganz selten trifft, muss natürlich ein Gruppenfoto gemacht werden. 

Schön wars! Und sogar beim Bücherausleihen gings lustig zu! 

Und im nächsten Jahr???? --- Mach mas wieder! 

Einführung in das Geheimnis des Stroms

Die Buben und Mädchen der beiden dritten Klassen hatten am letzten Schultag vor den Osterferien eine Trainerin der TÜV Süd Stiftung Kids zu Gast. Nathalie Amrhein, Studentin an der Universität Regensburg, führte die Schulkinder in die Geheimnisse des Stroms ein.

Dazu durften die Grundschüler unter Anleitung ihrer Trainerin ihren eigenen Stromkreis aufbauen, wobei die Studentin immer die entsprechenden Fachbegriffe dazu erklärte. So gerüstet, gelang es den Mädchen und Buben ein LED-Lämpchen zum Leuchten zu bringen. Das selbstständige Arbeiten machten allen sichtlich Spaß.

Eifrig hämmerten die angehenden Ingenieure die Leitungen fest, bogen Büroklammern zurecht und bauten die Teile zu einem funktionierenden Stromkreis zusammen. Am Ende war ein einfaches Stromprüfgerät entstanden. Damit durften alle überprüfen, welche Gegenstände im Klassenzimmer Strom leiten.

Etwas Überwindung kostete es, die Leitfähigkeit des menschlichen Körpers zu überprüfen. Nach anfänglichem Zögern wagten sich fast alle ihre Zunge an eine Neun-Volt-Batterie zu halten.

Am Ende der abwechslungsreichen Doppelstunde bedankten sich die Lehrkräfte Frau Wölfel und Herr Scharf bei Frau Amrhein mit einem kleinen Präsent. Freudestrahlend durften die Schulkinder zum Schluss ihr Testgerät mit nach Hause nehmen.

Klassenfahrt nach Regensburg – Unterstützung für Korbinian Bauer

Durch den Sieg im Kreisentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbes löste Korbinian Bauer aus der 6. Klasse das Ticket zur Teilnahme am Bezirksentscheid in Regensburg Ende März.

Kurzerhand entschloss sich die Klasse, ihn dorthin zu begleiten. Die „Wartezeit“ - Start war um 14:30 Uhr in der Stadtbücherei am Haidplatz – nutzten die Fichtelnaabtaler für eine sehr interessante mittelalterliche Führung durch das „Reichstagsmuseum“ im alten Rathaus. Zu sehen waren dort das Beratungszimmer der Reichsstände, die Dokumentensammlung, der Reichstagssaal und die original erhaltene Fragstatt (Folterkammer des Mittelalters).
Nach kurzer Stärkung wünschte die Klasse Korbinian Bauer im Anschluss vor dem Dom noch viel Glück, denn jetzt ging es für ihn in Richtung Haidplatz, zusammen mit zwei Schülerinnen, seiner Mutter und Klassleiter Alexander Köstler. Die restliche Klasse brach zusammen mit Förderlehrerin Roswitha Schraml und Rektorin Sabine Graser zum Donau-Einkaufszentrum auf.

Insgesamt elf Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Oberpfalz traten beim Entscheid an. Alle mussten sowohl einen bekannten als auch einen unbekannten Text lesen. Korbinian entschied sich für einen Auszug aus dem Buch „Labyrinth“ von Rainer Wekwerth. In der ersten Runde spannte ihn die Jury ziemlich lange auf die Folter, da er als Letzter an der Reihe war. „Da pochte mein Herz ganz schön!“, gab er hinterher zu, zog sich aber gut aus der Affäre. Zum Ausgleich durfte er den unbekannten Text als Erster lesen und konnte anschließend relativ entspannt seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, allesamt gute Vorleserinnen und Vorleser, zuhören.
Die Spannung stieg dann wieder, als die dreiköpfige Fachjury ihre Auswertung bekanntgab. Die beiden Vertreterinnen der Oberpfalz beim Landesfinale in München hießen Ela Gülkan-Lindner aus Regensburg und Elisa Schwendtner aus Neumarkt. Die Enttäuschung darüber, nicht nominiert zu sein, verflog aber bei Korbinian schnell wieder: „Es war trotzdem eine tolle Erfahrung für mich!“

Als Geschenk und Erinnerung an diesen Wettbewerb erhielten alle Schüler und Schülerinnen von der Leiterin der Regensburger Stadtbücherei, Frau Weber, ein Jugendbuch.

Abschlussfahrt nach Berlin

 
 

Änderungen im Schulverband

- Verabschiedung in der Mittelschule -

Die Kommunalwahl im März brachte auch einen Wechsel im Schulverband mit sich. Zur Verabschiedung ehemaliger Bürgermeister hatten deshalb Schulverbandsvorsitzender Peter König und Rektorin Sabine Graser in die Mittelschule eingeladen. Bürgermeister Peter König erklärte, man habe in der politischen Arbeit der letzten sechs Jahre im Schulverband der Fichtelnaabtalschule den Kunstgriff geschafft, das Erforderliche und das Wünschenswerte auszuloten, es mit dem finanziell Machbaren in Einklang zu bringen und dabei die Schule zu fördern und weiterzuentwickeln. In der Umstrukturierung des Schulverbandes in zwei eigenen Schulverbänden der Grund- und Mittelschule konnte dabei die Einführung der Mittelschule als neue Schulform begleitet werden. Die Fortführung des Schulverbandes mit Waldershof sowie die Gründung eines Schulverbundes mit Kemnath und Speichersdorf unter federführender Wirkung von Ebnath-Neusorg stellten einen weiteren wichtigen Meilenstein der letzten Jahre dar. Neuausschreibungen der Buslinien, Neuorganisation der Hausmeistertätigkeit in der Verantwortung einer Person für zwei Schulhäuser, bauliche Veränderungen an den Schulhäusern, deren Unterhalt, Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen Schulhausausstattung konnten erfolgreich gestaltet werden. Dies sowie eine gut funktionierende Schulfamilie in der Zusammenarbeit aller zum Wohle der Schülerinnen und Schüler wurde auch in den beiden Evaluationen bestätigt. „Wir können eine gute und gelungene Amtszeit unserer Schulverbandschronik übergeben.“ Eine letzte Sitzung beinhalte natürlich auch ein Stück Wehmut. Wichtig sei vor allem die Tatsache, dass sich die Wege in freundschaftlicher Weise trennen. Er blicke zufrieden auf die gemeinsame Zeit hier im Schulverband zurück. Peter König ließ abschließend die Zeit von Herbert Rubenbauer, Jürgen Pirner und Günther Pöllmann anhand von markanten Entscheidungen und Vorgängen Revue passieren, dankte herzlich und überreichte jedem ein Geschenk.

Herbert Rubenbauer sprach von äußerst positiven und angenehmen Erinnerungen: viele Aufgaben, bei denen in konstruktiver Zusammenarbeit viel bewegt wurde. In der Schule habe stets ein guter, außergewöhnlicher Geist geherrscht, bedingt durch das Miteinander aller an der Schule Beteiligten. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ sei stets das Merkmal der Schule gewesen. Die Gründung des Schulverbundes ließe noch auf die Zeit der „Nagelprobe“ warten und sei wie die Gründung des Schulverbandes mit politischer Weitsicht in einer Zeit ohne Not entstanden. Für die Zukunft wünschte er alles Gute und viel Erfolg. Rektorin Sabine Graser brachte ihre große Wertschätzung und den Dank für die stets angenehme und schulfreundliche Zusammenarbeit und Unterstützung zum Ausdruck. Herbert Rubenbauer, bisheriger Vorsitzender, habe zusammen mit den anderen Bürgermeistern für den Schulverband Fichtelnaabtal herausragende Arbeit für die Bildungs- und Erziehungslandschaft in der Region geleistet. Die Fichtelnaabtalschule sei die viertgrößte Schule im Landkreis – und außer Kemnath und Erbendorf die einzige Vollschule mit Grund- und Mittelschule. Auch ohne das Angebot von M-Klassen und Ganztag brauche sich die Fichtelnaabtalschule keine Sorgen um den Erhalt des Schulstandortes zu machen.
Die Schule garantiere jedem Schüler eine hervorragende Schulbildung und Berufsvorbereitung direkt vor Ort. Bereits seit mehreren Wochen seien alle Schüler der Abschlussklasse für die zukünftige Berufsausbildung versorgt. Die Zahl der Schulanfänger bleibe konstant. Diese Standortsicherheit sei das Verdienst der guten Zusammenarbeit der Gemeinden im Schulverband im Hinblick auf die Bildungsarbeit. Auch die Unterstützung im Hintergrund, die Offenheit und Schulfreundlichkeit in allen Belangen und Anliegen schätze sie und alle im Hause sehr, erklärte Sabine Graser und dankte herzlich für dieses politische Engagement. 

Golf Schnuppertraining

Kleiner weißer Ball im Sportunterricht

Mathematik, Deutsch und Englisch stehen als „Kernfächer“ für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg fast jeden Tag auf dem Stundenplan – Gewohnheit also. Mit Golf schlich sich ein neues „Fach“ auf den Plan - außergewöhnlich, jedoch sehr interessant und motivierend. 

Im Rahmen des Sportunterrichts besuchten die Jugendlichen mit ihren Lehrkräften Doris Lautenbacher und Alexander Köstler den Golfclub Schloss Fahrenbach in Tröstau, der einen kostenlosen zweistündigen Schupperkurs auf seiner Anlage angeboten hatte. Eine ansonsten weitgehend nur aus den Medien bekannte Sportart – die immer mehr Anhänger in Deutschland findet – konnte also in der Praxis erprobt werden.

Helmut Müller, der Trainer des Clubs, erklärte den Fichtelnaabtalern zum Einstieg Grundlegendes bezüglich Verhaltenscodex, Ausrüstung, Rasenarten und deren Pflege sowie Schlagtechniken. So führte der Weg anschließend schnurstracks zur Driving Range. Es wurde praktisch.
Schnell merkte man, dass es gar nicht so leicht ist, den kleinen weißen Ball überhaupt zu treffen. Durch gezielte Korrekturen des Coaches gelang dies doch zunehmend und der eine oder andere erreichte auch stattliche Schlagweiten. Konzentration und Koordination waren also gefragt. Golf ist keine Sportart, die man im Nu erlernen kann. Übung und ausdauerndes Training sind angesagt, an der frischen Luft und bei fast jedem Wetter wohlgemerkt. Ein guter Ausgleich zum Schulalltag also, wie die Schüler der Fichtelnaabtal-Mittelschule abschließend feststellten und Lust auf mehr bekamen.

Nordic Walking in der Grundschule

Nach Ski Alpin und Golf hält nun auch Nordic Walking als dritte neue Outdoor-Sportart Einzug in den Unterricht an der Fichtelnaabtalschule Ebnath-Neusorg. Nordic Walking fördert Entspannung, Koordination, Ausdauer und beansprucht bei korrekter Ausübung die gesamte Körpermuskulatur. Ideal auch als Sportart, die über den Unterricht hinaus in der Freizeit ausgeübt werden kann.

Ein dafür eigens angeschafftes Set mit 26 Paar Vario-Stöcken garantiert regelmäßiges Training mit den Schülern der Grund- und Mittelschule. Möglich wurde dies durch die Teilnahme am Schulförderprogramm des Stockherstellers LEKI in Zusammenarbeit mit der Firma Sport-Fischer.

Zur „Einweihung“ der neuen Ausrüstung kamen alle Schüler der Klasse 4a, einige Lehrkräfte und auch die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule Andrea Kellner in den Genuss eines einein-halbstündigen und äußerst kurzweiligen Trainings auf den Wiesen rund um die Schule in Neusorg. LEKI-Mitabeiterin Simone Becher betonte, dass nicht die exakte Ausführung der Technik, sondern die Gewöhnung an das neue „Gerät“ erst einmal im Vordergrund steht.
So wurde neben der korrekten Handhaltung und Fixierung der Schlaufen zunächst die Längen der Stöcke an die Körpergröße der Schüler angepasst. Verschiedene Gangarten wie Gehen, Hopserlauf oder schnelleres Laufen folgten. Schließlich wurden Hindernisse in Form von Bananenkisten eingebaut, die den Abdruck vom Stock verbesserten.
Neben weiteren koordinativen „Schmankerln“ bildete die Abschlussstaffel für die Schüler den Höhepunkt. Ziel war es dabei, den Hindernisparcours zu „durchwalken“ und im Ziel ein Memoryfeld zu vervollständigen.
Wie Sieger fühlten sich aber dennoch am Ende alle Schüler, denn sie waren mit Feuereifer an der Ausübung der neuen Sportart dabei und wollten im Anschluss gar noch eine Einheit absolvieren, sehr zur Freude der Referentin.

Zum Abschluss überreichte der Inhaber der Firma Sport-Fischer, Robert Fischer, den Lehrkräften als Geschenk noch einen zusätzlichen Vario-Stock, um die Schüler optimal trainieren zu können. Zudem wünschte er dem Vorhaben viel Erfolg und freute sich gleichzeitig über das Engage-ment der Schule in diesem Bereich.

Besuch des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth

Dass Menschenströme das kleine Dorf Mödlareuth im Frankenwald geradezu überlaufen, ist kein Wunder. Es war ein bedrückendes Beispiel für die Unterdrückung der Menschen auf im Ostteil Deutschlands und wurde mit der Wiedervereinigung 1990 zum Symbol dafür, dass Menschen es geschafft haben, ein System des Terrors und der Gewalt zu überwinden und den Menschen der ehemaligen DDR die Freiheit zurückzugeben.

Das Thema „Wiedervereinigung Deutschlands“ nimmt im Lehrplan der neunten Jahrgangsstufe breiten Raum ein und in dem Bewusstsein, dass originale Begegnung kein Geschichtsbuch ersetzen kann, machte sich die neunte Klasse der Fichtelnaabtal-Mittelschule zusammen mit ihrem Klassleiter Bertram Nold auf den Weg dorthin, wo das „Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth“ die Zeit des Umbruchs eindrucksvoll dokumentiert. Nach der einstündigen Fahrt wurden Schüler und Lehrer von einem Mitarbeiter des Museums empfangen.

Noch vor dem Beginn der Führung wurde ein Film über den Aufbau und dem Abriss der Mauer gezeigt. Das Dorf mit etwa 50 Einwohnern wurde 1952 geteilt, 1966 folgte dann eine 700 Meter lange Beton-Sperrmauer, die 23 Jahre bestand. Ein Teil des Ortes lag während dieser Zeit in Thüringen, der andere in Bayern. Zwei Brüder bewohnten zwei Höfe, die beide auf verschiedenen Seiten der Grenze lagen. Sie konnten sich nach der Grenzziehung und Befestigung nur noch aus der Ferne zuwinken, ein häufiges Zusammentreffen gab es nicht mehr, allenfalls noch mit Sondergenehmigung. Die DDR hatte vom Westen her die Demarkationslinie mit Sperranlagen versehen, um die Flucht ihrer Bürger in den Westen zu verhindern. Mödlareuth lag im sogenannten Schutzstreifen der DDR und konnte nur noch mit einer besonderen Genehmigung betreten werden. Die offizielle Darstellung seitens der Führung der DDR lautete anders: Die Mauer sei gezogen worden, um die DDR vor dem Westen zu schützen. Dieser Version schenkten jedoch weder Bürger im Osten noch im Westen Glauben.

Am 17. Juni 1990, dem ehemaligen „Tag der Deutschen Einheit“, rissen Bagger die Mödlareuther Mauer nieder. Ein kurzes Teilstück blieb als Mahnmal erhalten und ist heute Bestandteil des Deutsch-Deutschen Museums. Auch der Wachturm erhebt sich noch drohend über dem Dorf, ebenfalls stehen blieb das Zollhaus. Originale Begegnung kann durch kein Buch und keinen Film ersetzt werden und wenn dazu noch Ergänzungen von Zeitzeugen kommen, entstehen wahre Ein-„Drücke“, die ein Leben lang erhalten bleiben.

 

Schullandheimaufenthalt der Klassen 3a und 3b

Das Schullandheim Weißenstadt war für eine Woche Wohn- und Lernort für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a/b samt Lehrkräften und Begleitpersonen. 

Ein straffes und abwechslungsreiches Tagesprogramm ließ keine Langeweile aufkommen. Die meisten Heimwehkrankheiten heilten dadurch von selbst. 

Der erste Tag war schwerpunktmäßig dem Erkunden des Heimes und des Ortes gewidmet. Nach der Ankunft waren Schüler samt Koffer schnell in den einzelnen Zimmern verteilt, da sich jeder schon im Vorfeld seine Zimmerbelegschaft zusammengestellt hatte. Weniger schnell vollzogen sich das Überziehen der Betten und das Einräumen der Schränke. Mit vereinten Kräften war schließlich auch diese Herausforderung bewältigt. Nach einem leckeren Mittagessen marschierten die Klassen in Gruppen nach Weißenstadt und erkundeten den Ort in einer Art Rallye. Nicht immer einfach gestaltete sich das Auffinden der verschiedenen Lösungen zu den Fragen des Laufzettels.
Am zweiten Tag standen schon nach dem Frühstück Erlebnispädagogen bereit, um das Tagesprojekt „Wir gründen einen Indianerstamm“ vorzustellen. Mit Eifer bastelten die Kinder Indianerschmuck, schnitzten Speere oder bewegten sich geschickt und mutig auf einem gespannten Drahtseil von Baum zu Baum. Die obligatorische Nachtwanderung schloss den Tag gegen 23 Uhr!! ab. Frau Riedel, die Heimleiterin, führte die Klassen durch den dunklen Wald und weihte die Kinder in die Geheimnisse der Fichtelwichtel und des Waldschrats ein.
Eine Wanderung zum nahen Waldstein und verschiedene Experimente mit Wasser gehörten zum Tagesprogramm des ereignisreichen Mittwoch, der am Abend mit einem interessanten Vortrag über das Leben der Fledermäuse endete.
Am Donnerstag übernahmen wiederum Erlebnispädagogen die Tagesgestaltung. Sie bereiteten mit allen ein Zirkusprojekt vor. Die Kinder übten sich als Akrobaten, Zauberer, Artisten oder Jongleure. Pünktlich zu Beginn der Abschlussvorstellung kam als Überraschungsgast die Rektorin, Frau Graser zu Besuch und bestaunte die verschiedenen Vorführungen. Ein Spieleabend rundete den vierten Tag ab.
Damit auch schulische Pflichtübungen nicht zu kurz kamen, schloss sich täglich nach dem Abendessen eine Unterrichtsstunde an, in der jeder seinen Tagesbericht verfasste, der als Geheft die Schüler an diese Schullandheimwoche erinnern soll.
Am Morgen des Freitag lautete der Auftrag: Koffer packen und die Zimmer räumen! Gar mancher staunte, was beim Kehren alles unter den Betten zum Vorschein kam. Nach dem abschließenden Gruppenfoto hieß es Abschied zu nehmen und Dank zu sagen all den Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Aufenthalts beigetragen hatten. 

Ein herzlicher Dank gebührt an dieser Stelle auch den vielen Geldgebern: den Banken, Geschäften, Firmen, Kirchenverwaltungen und Gemeinden der VG, dem Elternbeirat sowie Privatpersonen. Sie standen diesem Aufenthalt aufgeschlossen gegenüber und finanzierten durch ihre Spenden einen nicht unerheblichen Teil der Gesamtkosten. 

Köstlich und kostbar - Lebensmittel verantwortungsbewusst genießen

Zu diesem Thema machte sich die Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg auf, lokale und regionale Kontakte zu knüpfen, um den Inhalt für die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse speziell für den Unterricht der berufsorientierenden Zweige „Soziales“ und „Technik“ optimal gewinnbringend umzusetzen.

Mit Bernhard Raab, dem Koch und Mitbetreiber des Familienbetriebes Gasthof-Pension „Zum Loisl“ in Neugrün, der als Schüler selbst die Schule in Ebnath besuchte, und Egid Kellner, dem Inhaber des Möbelhauses Kellner in Ebnath, konnten schnell der passende Rahmen und die fachkundigen externen Partner gewonnen werden.

Egid Kellner erklärte sich sofort bereit, die Schüler in der Kochschule im Möbelhaus kochen zu lassen. Herr Raab, der unter anderem bei Alexander Herrmann seine Ausbildung absolvierte, zögerte genauso wenig lange, trotz laufenden Betriebs in der eigenen Gastronomie, an einem Vormittag für die Schule in der Kochschule in Ebnath zu kochen, in der er als einer der Köche des Vereins „Essbares Fichtelgebirge“ auch viele interessante Kochkurse anbietet.

Wilde Kräutersuppe mit Räucherlachsflädle, dann Schweinesteak unter der Kartoffel-Kräuterkruste auf Gemüse der Saison und zum Abschluss „Was kleines Süßes“. Allein die Speisenfolge ließ das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und die Küchenausstattung die Augen über. Unter professioneller externer Anleitung kochten die Schülerinnen und Schüler deshalb mit voller Begeisterung zusammen mit ihrer Klassleiterin und den Fachoberlehrerinnen der Schule in einer Profiküche mit allen technischen Raffinessen.

Die Schule folgte damit dem Motto und Aufruf der diesjährigen Bayerischen Ernährungstage des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Tirschenreuth. Mit der Tirschenreuther Ernährungswoche soll der Lebensmitteleinkauf planvoll, regional, nachhaltig und saisonal herausgestellt werden und dafür mehr Wertschätzung für Lebensmittel gefördert werden.
„In Bayern werden pro Person und Jahr rund 65 Kilogramm sorgfältig produzierter Lebensmittel nicht verzehrt, sondern weggeworfen. Dies hat negative ökologische und ökonomische, aber auch soziale Auswirkungen auf die Umwelt beziehungsweise auf die Gesellschaft.
Um langfristig Respekt vor unseren Nahrungsmitteln zu entwickeln, ist es notwendig, bereits im Kindesalter deren Bedeutung, Herkunft und Verarbeitung kennen und schätzen zu lernen.“, so Petra Prölß, Fachoberlehrerin beim AELF. Zusammen mit Hauswirtschaftsdirektorin Doris Eckl verbrachte sie den gesamten Vormittag in Ebnath und konnte sich das hervorragende Menü schmecken lassen.

Ein gelungener Tag, der nachhaltig in Erinnerung bleiben wird. Nicht nur, weil auch das Fernsehen dabei war, um einen Sendebeitrag aufzunehmen, der noch am selben Tag in den Regionalnachrichten ausgestrahlt wurde. Allen Beteiligten, die dieses einzigartige Erlebnis ermöglichten, gilt der herzliche Dank der Schule: „Narrisch goud woas“ – die regionale Umschreibung des Titels. Und Rektorin Sabine Graser: „Wir machen das gerne wieder“.

 
 

Entlassfeier

Durchwegs positive und lobende Worte gab es heuer bei der Enlassfeier der Neuntklässler an der Fichtelnaabtal-Mittelschule in Ebnath. 87,5 Prozent hatten den Quali geschafft, davon zwei mit einer Eins vor dem Komma: Julia Prechtl und Annalena Schinner mit 1,66. An dritter Stelle folgte Andreas Schinner mit 2,05. Alle drei Absolventen kommen aus Mehlmeisel. Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, den Pfarrer Andreas Kraft und Pater Anish hielten, hatte die Feier begonnen. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes wie auch der Entlassfeier hatten zwei Mädchen aus Neusorg übernommen. Kathrin Graßl und Larissa Pöllath, die auch die Klavierbegleitung übernommem hatte, ernteten für ihre Liedbeiträge großen Applaus. Das Motto des T-Shirts, „Alles auf eine Karte gesetzt“ hatte Pfarrer Kraft zum Thema seiner Ansprache gemacht. Schulleiterin Sabine Graser nahm den Gedanken in ihrer Rede bei der Schlussfeier wieder auf. Alle Bürgermeister aus den Sprengel-Gemeinden hatten sich eingefunden, Eltern, Großeltern und Lehrkräften besetzten die Aula bis auf den letzten Platz. An die Fußballweltmeisterschaft anknüpfend, sprach Sabine Graser von „stolzen 87,5 Prozent“; eine Bestehensquote, die für den Erfolg des Mottos spreche: Hoher Einsatz, kalkuliertes Risiko und auch das notwendige Quäntchen Glück seien nötig gewesen. Es sei ein Tag des Dankens und der Erinnerung, ebenso ein Blick nach vorne in die Zukunft. Der Dank gelte den Eltern, dem Sachaufwandsträger und den Elternvertretern. Die Lehrkräfte hätten stets das gemeinsame Ziel im Auge behalten, den Widerständen getrotzt und schwierige Situationen mit Einfühlungsvermögen und Weitblick gemeistert. Nun würden von den Absolventen persönliche und soziale Kompetenzen erwartet. „Seid darauf vorbereitet!“ Im Berufsleben sei es nicht immer möglich, die Freiheit und den bequemeren Weg zu wählen und das erfordere Pflicht und Disziplin. Der Vorsitzende des Schulverbandes, Bürgermeister Manfred Kratzer, wünschte den Entlassschülern, dass sie aus dem Kapitel „Schulzeit“ ihres „Lebensbuches“ die guten Dinge mitnehmen und aus den weniger gut verlaufenen Episoden gelernt haben. Es sei das Recht der Jugend, anders zu sein, anders zu denken und anders zu handeln. Nicht immer sei dies von Erfolg gekrönt, auch schmerzliche Niederschläge werde es zu verarbeiten geben. Jedes Buch sei anders, dick oder dünn, es gebe langweilige und spannende Episoden. „Schreibt jedes Kapitel sorgfältig, egal ob hier am Ort eurer Kindheit und Jugend oder in der Ferne!“ Der Elternbeirat wurde von Anke Praller vertreten. Das bisher Erreichte könne den Schülern keiner mehr nehmen, meinte sie. Künftig gebe es neue Aufgaben und Anforderungen, welche nur durch Motivation und Fleiß zu meistern seien. Klassleiter Bertram Nold begann seine Rede mit viel Lob für seine Schüler, ließ in humorvoller Weise auch einige Streiche seiner Schüler Revue passieren und beendete seine Rede mit einer ganzen Reihe an Komplimenten für seine Klasse, die einer seiner besten gewesen sei. Selten habe es so viele gute Noten bei Proben gegeben, das Vergessen habe sich in Grenzen gehalten. Anstand, Fleiß und stets gutes Benehmen bestätigte er seinen Schülern. Mit Kopf, Herz und Verstand sei ein hervorragendes Ergebnis erreicht worden. Bald werde der erste Schritt geschafft sein, die wirtschaftliche Entwicklung würde jungen Leuten heute Tür und Tor öffnen. Dies alles sei auch geschehen auf der Basis einer guten Klassengemeinschaft. Diese sprach auch Schülervertreterin Patricia Kastner in ihrem Schlusswort und dankte Eltern, Lehrkräften und auch den Mitschülerinnen und Mitschülern dafür. Dem Klassleiter überreichten die Schüler einen Korb mit vielen nützlichen Dingen, die sie alle mit dem Leben eines Lehrers in Verbindung brachten. Die Feier endete mit einer Präsentation von der Abschlussfahrt nach Berlin, der Zeugnisübergabe und dem Singen der Bayernhymne. Mit Wunderkerzen zu „Time to say good bye“ war zuvor ein optischer und musikalischer Schlusspunkt gesetzt worden. Manche Erinnerung an die vergangenen Jahre wurde beim Imbiss draußen auf dem Pausenhof aufgefrischt.

Lothar Scharf verabschiedet

Großer Bahnhof für Lothar Scharf. Wie alle Anwesenden sehr bewegt, dankte Schulleiterin Sabine Graser zum Abschluss eines Programms, das Schüler und Lehrer gemeinsam gestalteten, dem verdienten und beliebten Pädagogen der Fichtelnaabtal-Grundschule mit herzlichen Worten. Die beiden dritten Klassen hatten sich gut auf den Tag des Abschieds vorbereitet. Die Flötengruppe unter der Leitung von Roswitha Schraml hatte, begleitet von den Kolleginnen Jessica Plannerer und Daniela Stauter, drei Stücke eingeübt und die Lehrerkollegen hatten gedichtet und Lieder geprobt.

Schulamtsdirektor Rudolf Kunz streifte den Werdegang des Lehrers Lothar Scharf, der sein Abitur am Max-Reger-Gymnasium in Amberg machte und seine erste Lehramtsprüfung 1972 an der Pädagogischen Hochschule in Regensburg ablegte. Seine erste Stelle war Waldershof, ab 1973 war er in Pullenreuth tätig. Hier blieb er 33 Jahre, in denen ihm auch die stellvertretende Schulleitung übertragen wurde, nur unterbrochen von Einsätzen als mobile Reserve. Nach der Gründung des Schulverbandes Fichtelnaabtalschule unterrichtete Scharf dann ab August 2006 in Neusorg. Als „Grandseigneur der Pädagogik“ bezeichnete ihn Rudolf Kunz in seiner Rede. Ruhig und stets besonnen beschrieb er ihn als beliebten Lehrer, der seine Schüler stets mochte und dem sie vertrauten. Kunz ging auf Scharfs Musikalität ein, die ihn und seine Schüler durch die 42 Jahre seines Wirkens begleitete, und schloss mit einem herzlichen Dank und guten Wünschen für die Zeit nach der Schule.

In fünf Kapiteln, mit entsprechenden Titeln versehen, verabschiedete das Lehrerkollegium Lothar Scharf, dessen Frau Margit auch zur Verabschiedung gekommen war: den „begnadeten Pädagogen, den hilfsbereiten Kollegen, den stillen Genießer, den geselligen Partylöwen und angehenden Pensionär“. Eingeblendete Bilder aus Scharfs Lehrertätigkeit ergänzten die frisch und fröhlich dargebotenen Texte zu bekannten Hits wie „Seasons in the sun“, „Schaffe, schaffe, Häusle baue“ und anderen bekannten Schlagern. Melodie und Rhythmus für „Ich will nicht in die Pension“ hatten die „Toten Hosen“ mit ihrem Song „Ich will nicht ins Paradies“ vorgegeben.

Die Geschichte der Schule hatte Lothar Scharf mitgeschrieben, begann Schulverbandsvorsitzender der Grundschule, Bürgermeister Peter König, seine Worte. Wenn es in wenigen Tagen für die Kinder „schulfrei“ heißt, gehe „der letzte Mann von Bord“. Dann gebe es in der Grundschule nur Lehrerinnen. Neue Erfahrungen werde der neue Lebensabschnitt mit sich bringen, auf die es sich mit einem lachenden Auge zu freuen gelte. Es könne auch ein „Unruhestand“ sein. Jeder Abschied sei auch mit Wehmut verbunden, das sei der richtige und ehrliche Gefühlsausdruck: mehr Freiheit, weniger Verantwortung, alte Hobbys pflegen, aber vielleicht auch Angst vor zu viel Ruhestand. Er sei jedoch überzeugt, meinte Peter König, dass der künftige Pensionär, den er stets als liebenswerten Menschen kennenlernen durfte und schätze, die richtige Mischung finden werde. Ein herzlicher Dank schloss seine Worte: „Du hast unsere Schulfamilie bereichert und einen großen Beitrag zum guten Miteinander geleistet!“

Den Worten ihrer Vorredner schloss sich Rektorin Sabine Graser an, die neben dem dienstlichen Wirken und der Öffentlichkeitswirkung seiner Tätigkeit auch den innerschulischen Wert des Kollegen herausstellte. Zu seiner stets kollegialen und loyalen, absolut zuverlässigen Arbeit weit über die Dienstpflicht hinaus, ohne darüber Aufhebens zu machen, erwähnte sie Scharfs Einsätze für Projekte in vielen Bereichen, die bleibende Spuren in der Schule und im Kollegium hinterlassen. Mit seiner Pensionierung werde ein wichtiges und geschätztes Mitglied des Kollegiums fehlen.

Fußball-WM-Fieber

Fichtelnaabtalschule goes Brasil 2014 

Natürlich fieberten auch Lehrkräfte und Schüler der Fichtelnaabtalschule mit auf dem Weg zum Weltmeister. In beiden Schulhäuserr waren Plakatwände aufgestellt, die stets aktualisiert wurden und über den aktuellen Stand informierten.

Römertag an der Grundschule

Romani ante portas“ - Römertag an der Grundschule Neusorg Ein ganz außergewöhnlicher Schultag stand für die vierten Klassen der Fichtelnaabtal-Grundschule auf dem Programm: „Romani ante portas“ („Die Römer stehen vor den Toren“) so hätte das Motto zu Beginn des Römertags auch lauten können.

Fünfzehn hochmotivierte Oberstufenschüler des Praxisseminars Latein und neun Tutoren waren vom Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz angereist, um die Schüler der Neusorger Grundschule einen Vormittag lang in die Welt der Römer eintauchen zu lassen.

Unter der Leitung von Oberstudienrat Markus Dumler wurden dazu verschiedene Stationen zum Thema „Römer“ sehr schülernah und praxisorientiert vorbereitet. Nach einer launigen lateinischen Begrüßung in römischer Toga machten sich die Schüler der Fichtelnaabtalschule in Begleitung der Tutoren auf den Weg in die römische Antike.

An verschiedenen Ständen gab es unter anderem Informationen zur römischen Architektur und Kunst, zu römischen Spielen, zu Gladiatoren, zur römischen Schreibkultur und zur lateinischen Sprache. Die einzelnen Stationen waren dabei jeweils so konzipiert, dass nach einer kurzen theoretischen Einführung eine motivierende praktische Einheit für die Schüler auf dem Programm stand. In der Schulküche wurde dazu frisch gekocht. Mit dem „moretum“, einer Art Frischkäsepaste und einer „Sala Cattabia“, einem Hühnchensalat, wurden den Schülern der vierten Klasse gleich zwei originale Rezepte aus dem Kochbuch des Römers Apicius kredenzt.

Den Abschluss eines rundum gelungenen Vormittags bildete in der Aula ein gemeinsam gesungenes lateinisches Lied. Hinter dem Titel „Vulpes, meum rapuisti pulchrum anserem“ verbarg sich das bekannte Lied vom „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“. Das hatten die Schüler zuvor an einer Station mit Klavierbegleitung gelernt.

Ganz besonderer Dank gilt den Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums, die den Römertag mit viel Eifer und Engagement organisiert und durchgeführt haben. Ein herzliches Dankeschön gilt auch der Schulleitung der Fichtelnaabtalschule für die Gastfreundschaft und den beiden Lehrerinnen Gertraud Kappl und Veronika Thieser-Vogel zusammen mit ihren eifrigen Schülerinnen und Schülern.

 

Bundesjugendspiele

Bundesjugendspiele 2014 – Grund- und Mittelschule

Äußerst erfolgreich nahmen die Grund- und Mittelschüler des Fichtelnaabtals an den diesjährigen Bundesjugendspielen (Leichtathletik) im Sportzentrum Neusorg teil. 

Dabei erhielten von den 161 teilnehmenden Schülern der Grundschule 

• 57 eine SIEGERURKUNDE und 

• 19 eine EHRENURKUNDE. 

In der Mittelschule wurden an die 75 Teilnehmer immerhin 

• 25 SIEGERURKUNDEN und 

• 11 EHRENURKUNDEN verteilt. 

Auch die Schulbesten wurden geehrt. 

=> Grundschule: 

1. Katrin Schraml (1b) und Luca Herrmann (4b) 

2. Nina Ebnet (3a) und Henri Wegmann (2a) 

3. Michael Schindler (3b) und Simon Heser (1a) 

Beste Klasse: 3b 

=> Mittelschule: 

1. Johanna Kellner (5) und Matthias Schinner (8) 

2. Nina Pester (6) und Bastian Bräunel (5) 

3. Sophie Köstler (6) und Dominik Plannerer (8) 

Beste Klasse: 9 

Die Schule gratuliert allen Siegern!

Feuerwehrtag an der Mittelschule

Der Feuerschutz ist in guten Händen, ebenso sind die Wehren hervorragend gerüstet für technische Hilfeleistungen vielerlei Art. Dies wurde beim Feuerwehrtag an der Fichtelnaabtalschule einmal mehr deutlich. Perfekt organisiert durch die Ebnather Wehr unter der Leitung ihres Kommandanten Gerhard Horn wurde der Tag zu einer großartigen Demonstration des Könnens und der vielfältigen, oft lebensrettenden Aufgaben.

Auch Kreisbrandmeister Peter Prechtl war anwesend und die Bürgermeister der Sprengelgemeinden statteten der Schule am Feuerwehrtag einen Besuch ab.Der Werbeeffekt hatte auch seinen Stellenwert. Der Feuerschutz ist Pflichtaufgabe der Gemeinden, er braucht immer Nachwuchs und kann nicht früh genug damit anfangen, junge Menschen für die Aufgaben der Feuerwehren zu begeistern. In der Fichtelnaabtal-Mittelschule war das sicher von Erfolg gekrönt, denn einige Schüler der oberen Klassen sind bereits Mitglied ihrer örtlichen Wehr und manch anderer ließ sich anstecken, waren doch bislang viele der Meinung, die Feuerwehr löscht, wenn es brennt und damit hat sich`s!

Dass die technischen Hilfeleistungen bei weitem überwiegen, wurde an den Stationen deutlich. Leider spielte das Wetter nicht mit, doch die Feuerwehren bewiesen auch hier Flexibiliät: Schnell wurde umdisponiert. Die Vorführungen fanden im Haus statt; leider etwas eingeschränkt. Dennoch war der Tag äußerst informativ und zeigte seine Wirkung. Zuerst gab es für alle Klassen eine Stunde Theorie im Klassenzimmer. Je nach Altersstufe hatten die Referenten spezielle Themen gewählt. Die zahlreichen Freiwilligen aus zwölf Wehren im Schulsprengel bereiteten einstweilen die Gerätschaften an den sieben Stationen vor.

Da standen Männer in verschiedenen Anzügen bereit, manche eher Raumfahrern gleichend als Feuerwehrlern. Die Vielfalt der Aufgaben ist groß, wurde an diesen verschiedenen Schutzanzügen deutlich: Atemschutz, Hitzeschutz, Chemieschutz, wenn es um giftige Materialien geht, Imkerschutz, um gefahrlos Wespen- und Hornissennester entfernen zu können und schließlich auch Schnittschutz, unentbehrlich beim Einsatz einer Motorsäge. Auf großes Interesse stieß die Wärmebildkamera, die auch schon einmal zeigte, wie sich ein Stuhl erwärmt hatte, nachdem ein Schüler eine Viertelstunde sitzend den Ausführungen der Feuerwehrler gelauscht hatte.

Verschiedene Strahlrohre hätte man gerne in Aktion gesehen, leider wetterbedingt nicht möglich. Es wurde aber auch an dieser Station klar, dass der Schutz der Einsatzkräfte einen hohen Stellenwert hat, dass dafür viel Geld ausgegeben wird und dass jeder Euro gut angelegt ist. Wenn nur ein Mensch gerettet wird oder nicht zu Schaden kommt, hat sich die oft hohe Investition gelohnt. Stromaggregate werden gebraucht, weil oft Leitungen beschädigt sind und dann weder Licht noch Pumpen betrieben werden könnten.

Spezielle Strahler wurden vorgestellt und auch die Geräte, die im eigenen Haus vorhanden sind, wie Motorsäge und Flex, werden bei Einsätzen dringend gebraucht. Interessantes zum Ausprobieren gab es in der Turnhalle. Einfache Knoten helfen, einen Feuerwehrler bombenfest anzuseilen, damit er sicher seine Aufgabe erledigen kann. Mit Zuschauen alleine ist das jedoch nicht möglich. Das muss oft geübt werden und in Fleisch und Blut übergehen. Im Notfall muss jeder Handgriff absolut sicher sitzen. Es geht um Leben und Tod. Der Parkplatz vor der Schule war an diesem Tag belegt mit Löschfahrzeugen verschiedenster Typen, die alle eine Kennzeichnung tragen, die Auskunft über die mitgeführte Ausrüstung gibt. Die Einsatzleitung kann so zu jedem speziellen Fall das richtige Fahrzeug schicken.

Die Firma Farmbauer hatte kostenlos einen Bus abgestellt, an dem das schnelle Aussteigen mittels einer Rampe geübt werden konnte. Am Ende des Parcours gab es eine „Schaumparty“. Die ortsansässige Wehr führte das Löschen mit Schaum vor, das dort nötig ist, wo Wasser nicht eingesetzt werden kann oder darf. Feuerschutz ist eine wichtige und interessante Aufgabe. Wer sich bereit erklärt, aktiv dazu beizutragen ist auch gefordert intensiv und konsequent zu üben, auch zur eigenen Sicherheit. Verbunden mit einem großen Lob für die hervorragende Organisation und für das große Engagement überhaupt, dankte Schulleiterin Sabine Graser den Feuerwehrmännern und -frauen herzlich. Letztere hatten sich um das leibliche Wohl der beteiligten Feuerwehrler gekümmert und sie in der Pausenhalle mit Kaffee, Kuchen und Wurstsemmeln versorgt.

Besuch in Regensburg

In der letzten Schulwoche unternahmen wir – die beiden 4. Klassen der Fichtelnaabtalschule – eine Abschlussfahrt in unsere Bezirkshauptstadt Regensburg. Schon von weitem konnten wir den imposanten Dom, das Wahrzeichen der Stadt, sehen. Nach einem kurzen Fußweg über die Steinerne Brücke trafen wir in der Nähe des Doms auf unsere beiden Stadtführer, die uns Spuren der Römer in Regensburg zeigten. So erfuhren wir u.a., dass Regensburg aus dem römischen Lager “Castra Regina” entstanden ist. Direkt neben dem Dom konnten wir den sogenannten Römerturm besichtigen, der zum Teil aus Steinen des römischen Lagers errichtet wurde. Die Führerin wies uns sogar auf ein aufgekritzeltes Mühlespiel auf einem Stein hin, das die Legionäre während ihrer Wache spielten. Auch an der berühmten “Porta Praetoria”, dem Haupttor der Stadt zur Römerzeit, kamen wir vorbei. Wir erfuhren aber auch viel über das Leben der Menschen im Mittelalter in Regensburg. Natürlich kamen wir auch an der “Historischen Wurstkuchl” vorbei, wo wir dann unsere Mittagspause verbrachten. Am Nachmittag hörten wir dann von “besonderen Verhörmethoden” 

in der Fragstatt (Folterkammer) des Alten Rathauses. Danach begaben wir uns noch in den Dom. Dort betrachteten wir u.a. den “Lachenden Engel”. Gegen 16 Uhr traten wir dann schließlich die Heimreise an. So ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende, bei dem uns nur das Wetter nicht so ganz gesonnen war. 

Europäischer Malwettbewerb

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! 

Am 22. Juli fand in Regensburg, im Regierungsgebäude der Oberpfalz, die Siegerehrung des diesjährigen Europäischen Malwettbewerbs statt.  Unter den Preisträgern befanden sich auch zwei Schülerinnen aus der 6. Klasse der Fichtelnaabtalschule Ebnath: Michelle Schinner und Julia König. Wir gratulieren!